Was ist uns wichtig

Das Team des Kindergartens „Sternschnuppe“ der Ortsgemeinde Gensingen freut sich über Ihr Interesse bei uns Ihr Berufspraktikum zu absolvieren.

Als Ausbildungsstätte bieten wir Ihnen ...

  • Aufnahme in eine freundliches und aufgeschlossenes Team
  • Ihr theoretisches Wissen in pratisches Handeln umzusetzen
  • sich und Ihre Ideen nach Absprache auszuprobieren
  • ein großzügiges Ramenangebot für verschiedene Projekte zu nutzen

Wir erwarten ...

  • Interesse und Engagement am Berufsbild des/r Erziehers/In
  • Jedes Kind als individuelle Persönlichkeit anzunehmen
  • Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und freundliches Auftreten
  • Bereitschaft zu Eltern- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Auseinandersetzung mit Fachliteratur

Beschreibung der Einrichtung

Die Einrichtung liegt im alten Ortskern von Gensingen in unmittelbarer Nähe zur Gurndschule und der evangelischen Kindertagesstätte.
Der Kindergarten öffnete im Sommer 1994 seine Türen, zunächst für eine Gruppe. Seit dieser Zeit ist unser Haus ständig "gewachsen". Aktuell besuchen 50 Kindergartenkinder unsere Einrichtung. Seit September 2005 bieten wir darüberhinaus eine Hortgruppe für Kinder im Alter von 6-10 Jahren an.
In unserem Team arbeiten 7 Erzieherinnen, davon zwei Vollzeit- und drei Teilzeitkräfte im Bereich des Kindergartens, eine Vollzeit- und eine Teilzeitkraft im Hortbereich.

Unser Haus umfasst zwei Gruppenräume mit integrierter zweiter Ebene und jeweils einem seperaten Ausgang in den Garten.
Unser Außenbereich bietet zwei Schaukeln, eine Vogelnestschaukel, ein Klettergerüst mit Rutsche, ein Sandkasten und mehrere Kinderfahrzeuge.
Im Hortraum besteht, dank einer eingebauten Bühne, die Möglichkeit Theaterstücke etc. aufzuführen.
Des weiteren befinden sich im Erdgeschoss die Küche, die Kindertoiletten, der Putzraum, ein Materialraum, zwei Personaltoiletten, der Snoozelraum, ein erste-Hilfe-Raum, das Büro und das Personalzimmer.
Im Keller stehen den Kindern die Turnhalle (einmal pro Woche angeleitetes Turnen), ein Bewegungsraum und die Holzwerkstatt zur Verfügung.
Den Hortkindern steht ein seperater Raum mit angrenzenden Toiletten zur Verfügung.

Kleiner Einblick in die pädagogische Konzeption

Wie oben schon beschrieben verfügt unser Haus über ein großzügiges Raumangebot. Dadurch arbeiten wir sehr viel in Kleingruppen und bieten verschiedene Projekte an (Seidenmalerei, Nähen, Arbeiten mit Holz, Theater, Tanzen, Tonarbeiten, etc.).
Hier kann jede/r ErzieherIn eigene Ideen einbringen und vieles kann von unseren Kindern aufgegriffen werden.
Der Kindergarten ist offen für alle Nationalitäten und Glaubensrichtungen.
Unserem Team sind Bildung, Sprache, Bewegung, Musik und Kreativität sehr wichtig. Deshalb fließen diese Schwerpunkte in unsere tägliche pädagogische Arbeit mit ein.
Würzburger Trainingsprogramm, die Bildungs- und Erziehungsempfehlungen, "Besuch im Zahlenland", sowie Fort- und Weiterbildungen sind ebenfalls wichtige Bestandteile unserer Arbeit.

Anleiten im Berufspraktikum

Das Berufspraktikum ist eine eigenständige Ausbildungsphase, welche sich an die theoretische Ausbildung anschließt und diese ergänzt. Für uns ist das Berufspraktikum eine Phase der Teilhabe und des Einflusses auf die Ausbildungsqualität und bietet die Möglichkeit Erfahrungen durch Anleitung wachsen zu lassen.
Wir sehen das Praktikum als Zeitspanne, in der vieles ausprobiert werden soll. In dieser Zeit legen wir viel Wert auf Ehrlichkeit, Kommunikationsfähigkeit und bieten einen Transfer vielfältiger Informationen.

Aus diesem Grund arbeiten wir im Team mit der Berufspraktikantin / dem Berufspraktikanten nach einem 4-Phasenmodell.

Phase I „Orientierung“ (ca. 4-6 Wochen):

  • Kennenlernen der Kinder mit Namen
  • Mit Kindern in Beziehung treten und Vertrauen schaffen (Steckbrief mit jedem Kind für die Gruppe, Tischspiele, evtl. Schneidübungen, Führung des Gruppentagebuches)
  • Kennenlernen der Räumlichkeiten (Rundgang mit einigen Kindern)
  • Wahrnemen der Beziehungen von einzelnen Gruppenmitgliedern untereinander
  • Information über Konzeption, Regeln, Besonderheiten der Kinder
  • Kennenlernen der Eltern, des Elternausschusses
  • Information über Elternarbeit, sowie des Fördervereins und der Ortgemeinde

Phase II „Erprobung“ (15-20 Wochen):

  • Entwicklungsstand des Kindes, seine Bildung und Erziehung, sowie die entsprechende individuelle Förderung wahrnehmen
  • Kennenlernen von Methoden zur Anregung von Bildungs- und Entwicklungsprozessen
  • Sprachförderung (Würzburger Trainingsprogramm, beobachtende Rollenspiele, Sprechen in ganzen Sätzen)
  • Medienpädagogik (Bilderbücher, PC)
  • Gesundheitsföderung (Vorbild beim Frühstück und Mittagessen, eigenes Umziehen zur Bewegungsstunde)
  • Kleine Aktivitäten (Kleingruppe oder Stuhlkreis) auf das laufende Thema bezogen oder zur aktuellen Jahreszeit)
  • Erlernen von Strategien zum professionellen Umgang mit Eltern
  • Rolle im Team (Verantwortung im Teamgespräch, Feste Aufgaben im Team)
  • Strukturen, Kompetenzen, Dienstwege (im Anleitergespräch transparent machen)

Phase III „Verselbständigung“:

  • Vertiefung der Erprobungsphase
  • Projekte und Aktivitäten werden eigenverantwortlich geplant und durchgeführt
  • Verwaltungstechniken (Anwesenheit bei Anmeldungsgesprächen)
  • Persönlichkeitsstärkung (Dokumentation der durchgeführten Projekte, Reflektion mit Anleiterin)
  • Umgang mit Eltern (Anwesenheit bei Elterngesprächen)
  • Beiträge bei Elternabenden
  • Teilnahme an AG´s

Phase IV „Reflektion – Ablösung und Abschied“:

  • Abschiedsritual vorbereiten (wie möchte sich der oder die PraktikantIn verabschieden)
  • Abschließendes Reflektionsgespräch (wo liegen die Stärken und wo wäre noch Entwicklungsbedarf)
  • Zeugnis und Beurteilung (gemeinsames Besprechen)
  • Reflektion des Praktikumverlaufs im Team (Blick auf die Ausbildung von künftigen PraktikantenInnen und die Weiterentwicklung der Ausbildungsqualität der Einrichtung)