Formen der Zusammenarbeit
Um Informationen der Einrichtung für alle Beteiligten transparent zu machen, werden vielfältige, informative Angebote genutzt, z.B. die Einrichtungskonzeption liegt für alle Eltern und Interessenten zur Einsicht am "Schwarzen Brett" im Eingangsbereich bereit. Alle pädagogischen Angebote sind fachlich begründet und wurden /werden in die Konzeption eingearbeitet. In regelmäßigen Abständen von drei Monaten wird an alle Eltern eine Kindergartenzeitung verteilt, welche den Eltern Einblick und Übersicht über aktuelle Angebote und Termine gibt. Zusätzlich werden alle Infos an der Pinnwand ausgehängt. Eine Fotowand im Flur veranschaulicht allen Besuchern Situationen aus dem Einrichtungsalltag. Informationsbroschüren zu verschiedenen Themen liegen zur Mitnahme aus.
Dem Aufnahmegespräch bei der Anmeldung des Kindes kommt ein besonderer Stellenwert zu. Die Eltern erhalten Informationen über den Alltag in der Einrichtung, über Schwerpunkte und Ziele der Arbeit. Die Konzeption wurde im Vorfeld zur Verfügung gestellt um die Gelegenheit zu bieten, sich mit der Arbeit auseinanderzusetzen und Fragen zu stellen. Es findet ein Austausch statt über die bisherige Entwicklung des Kindes, über Vorlieben, Abneigungen und Besonderheiten. Des Weiteren werden Formalitäten besprochen und verschriftlicht, zum Beispiel Anmeldeunterlagen, Abholerlaubnis, Kindergartenbeitrag, Einverständniserklärung für Aktivitäten. Damit sich die Kinder gut einleben wird die individuelle Eingewöhnungszeit besprochen. Auf Wunsch der Eltern findet das Aufnahmegespräch als Hausbesuch in der jeweiligen Familie statt.
Es ist uns besonders wichtig, dass die Eingewöhnungszeit zusammen mit den Eltern gestaltet wird. Vor der Aufnahme findet ein gemeinsames Vorbereitungsgespräch statt und während der Besuchertage bieten wir die Möglichkeit, unsere Einrichtung und das zuständige pädagogische Fachpersonal kennen zu lernen. Das Eingewöhnungskonzept sieht eine schrittweise und individuell abgestimmte Verlängerung des Aufenthalts ihres Kindes in unserer Einrichtung vor (siehe Wackelzähne).
Einmal pro Jahr und bei Bedarf werden Entwicklungsgespräche geführt. Diese direkten Elterngespräche stellen eine wichtige Grundlage für die Erziehungsund Bildungspartnerschaft dar. Hierbei findet ein Austausch über den Entwicklungsstand des Kindes statt. Gegenseitige Beobachtungen im Familienund im Gruppenalltag werden besprochen. Bei Bedarf bietet das Fachpersonal Hilfestellung und Unterstützung in Erziehungsfragen. Inhalte des Entwicklungsgesprächs werden dokumentiert.
Hospitationen bieten eine Möglichkeit, den Eltern Einblicke in den Einrichtungsalltag zu gewähren. Nach Absprache mit dem pädagogischen Fachpersonal können Eltern als Beobachter oder Mitwirkende die Arbeit erleben. Für die Hospitanten werden Ansprechpartner aus dem Team bestimmt, welche sich für Fragen und Antworten verantwortlich fühlen sowie Zeit zum Austausch einplanen.
Im täglichen Umgang miteinander sind Tür- und Angelgespräche wichtig. Die Eltern können beim Bringen oder Abholen des Kindes spontan Informationen erlangen und sich austauschen. Gleichzeitig dienen Tür- und Angelgespräche zur Kontaktpflege. Sie ermöglichen das rechtzeitige Erkennen von Problemen und Unzufriedenheiten. Beim intensiveren Gesprächsbedarf wird ein Termin für ein gesondertes Elterngespräch vereinbart. Die Kindertageseinrichtung „Sternschnuppe“ bietet gruppenübergreifende und gruppeninterne Angebote an:
- Informationsveranstaltung: Vorstellen der Arbeit in unserem Haus
- themenbezogene Abende mit Referenten, nach Elternwunsch.
- Eltern- Kind Angebote (gemeinsames Spielen, Singen, Basteln, spontane Aktivitäten etc.)
- Jahresfeste z.B. Frühlingsfest, Laternenfest
- Mitgestaltung des Gensinger Laternenumzugs, Weihnachtsmarkts und Kleiderbasars.
Die Eltern und sonstige Erziehungsberechtigten wirken durch den Elternausschuss an der Erziehungs- und Bildungsarbeit der Kindertageseinrichtung mit.
